Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen

The trumpet shall sound - Werkseinführung zu Händels Messias

Vor Ort

Wer kennt es nicht? Das berühmte „Hallelujah“, der Höhepunkt des „Messias“ (engl. Messiah), verkündet in seiner ergreifenden Stärke und Freude die Botschaft der Auferstehung Jesu.


Kathedralforum Dresden

Bild: © Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen

Am 13. April 1742 in Dublin uraufgeführt, liegen dem Oratorium die biblischen Texte des Alten und Neuen Testaments zugrunde, die auf die christliche Heilsgeschichte und den Messias hindeuten. „Messias“ entspringt dem hebräischen Hoheitstitel des Tanachs, der jüdischen Bibel, für den „Gesalbten“. Auf der textlichen Grundlage der im anglikanischen Raum populären King-James-Bibel und des Book of Common Prayer stellte Charles Jennens, ein englischer Mäzen und Librettist, das Oratorium für vier Soli (SATB), Chor und Orchester zusammen. Es dauerte daraufhin nur 24 Tage, bis Händel sein Oratorium mit 53 Nummern auf das Libretto von Jennens komponierte. Vertont wurde die christliche Heilsgeschichte in drei Teilen: beginnend mit den alttestamentlichen Prophezeiungen, die auf den Messias vorausweisen, wird das Leben Jesus Christus selbst – als Erfüller der Prophezeiungen- von seiner Geburt, über den Kreuzestod und die Hoffnung seiner Wiederkunft auf Erden, thematisiert. Interessanterweise bezieht sich der Oratorientext hierbei verstärkt auf das Alte Testament. Während Händel den Messias in der Fasten- und österlichen Zeit aufführte, veränderte sich bereits zu Lebzeiten dessen Aufführungspraxis und verlagerte sich in die Adventszeit, was als Tradition bis in die Gegenwart fortbesteht. Die Gesprächspartner zur Werkseinführung: - Prof. Christfried Brödel war bis zu seiner Emeritierung Rektor und Professor für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden und ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft (NBG). - Christian Johannes Bonath ist Kirchenmusikdirektor an der Hofkirche und leitet die Dresdner Kapellknaben. HINWEIS Bitte melden Sie sich untenstehend an, wenn Sie NUR an der kostenlosen Werkseinführung teilnehmen möchten. Das berühmte Oratorium führen die Dresdner Kapellknaben am 15.Juni 2024 in der Dresdner Kathedrale auf und setzen damit eine bereits 2023 begonnene Tradition fort. Die Kapellknaben, die das Werk erneut gemeinsam mit Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle aufführen, orientieren sich an der Fassung der Uraufführung aus dem Jahr 1742. Beim Messiah werden erneut Knaben solistische Partien übernehmen, was ein besonderes Klangerlebnis verspricht.

Veranstalter Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen

Veranstaltungsort

Bistum Dresden-Meißen
Haus der Kathedrale, Schloßstraße 24
01067 Dresden